Abgerundet wird das Thema »Sprache und Zeichen« durch eine Rezension zu Stefan Wilds Artikel »Lost in Philology? The Virgins of Paradise and the Luxenberg Hypothesis«, in dem der Autor am Beispiel der koranischen Paradiesjungfrauen einen kritischen Blick auf die von Christoph Luxenberg erhobene Hypothese wirft, dass die wahre Bedeutung einer Vielzahl an koranischem Vokabular nicht im Arabischen, sondern vielmehr im Syro-Aramäischen zu verorten sei. Sowohl der Artikel als auch die Rezension zeigen einmal mehr, wie verschiedenartig die Verstehenskontexte doch sein können, ganz in Abhängigkeit davon, unter welchen sprachlichen, inhaltlichen und in diesem Fall auch ideologischen Prämissen man an die Untersuchung und Betrachtung bestimmter Problemfelder herangeht. Insofern schärft das Thema »Sprache und Zeichen«, wie eingangs erwähnt, das Bewusstsein für hermeneutische Fragestellungen, was weitestgehend das erklärte Ziel der aktuellen Ausgabe von The Turn war und ist.